Stress

Dauerstress und seine Folgen

Dauerstress und seine Folgen

Stress kann verschiedene Ursachen haben. Was genau hierbei als Stress von den Menschen empfunden wird und wie nachhaltig diese Wahrnehmung ist, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Daher kann eine Überforderung im Job ein Stressfaktor sein oder auch ein terminlicher Druck in der Freizeit.

Ist einem Menschen die Pünktlichkeit sehr wichtig, wird schon eine kleine Unpünktlichkeit als enormer Stress empfunden. Dieser resultiert aus den Umständen sowie der Bewertung durch den Betroffenen. Der chronische Stress kann den Körper in einen beharrlichen Aktivierungszustand versetzen, welcher schnell zu Erschöpfung führt.

Beständig gestresste Menschen haben ein höheres Risiko, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Konzentrationsschwierigkeiten sowie innere Anspannung sind die ersten psychischen Folgen von Stress. In den Situationen der Belastung setzt der Körper Hormone wie Kortisol und Adrenalin frei. Diese regen den Körper an und bereiten ihn auf eine Flucht- oder Kampfreaktion vor. Hierbei sind alle Bereiche des Organismus betroffen.

In Situationen von Stress weiten sich die Bronchien, damit sie mehr Sauerstoff aufnehmen können. Hierdurch wird die Atmung flach und schnell. Außerdem schlägt das Herz schneller, wodurch der Blutdruck ansteigt und sich die Gefäße verengen. So werden vor allem die Muskeln besser durchblutet und können sich stärker anspannen.

Was versteht man unter Dauerstress?

Bei einem negativen Stress, der auch Dauerstress genannt wird, wird die Ausschüttung der Hormone nicht durch eine Energieentladung verbraucht. Die Menschen verbrauchen mehr Energie, werden hierdurch aber nicht stärker. Jene Hormone, welche der Körper unter dem Dauerstress freisetzt, halten vor allem das Immunsystem stets in Handlungsbereitschaft, sodass es fehlerhaft und ziellos arbeitet. So kommen Infektionen häufiger vor und auch Wunden heilen nicht so schnell.

Dieser Zustand sorgt zudem für eine stetige Belastung des Herz-Kreislauf-Systems. Hierbei steigt der Blutdruck und die Gefäße werden anfälliger gegenüber Entzündungen. Diese liegen nach auch der Arteriosklerose bzw. der Arterienverkalkung zugrunde. Schlecht wirkt sich das durch den Dauerstress erhöhte Risiko für die Gefäße aus. Nach dem Konsum von Zigaretten und hohen Blutfettwerten ist Dauerstress heute der Hauptursachen für einen Herzinfarkt.

Dauerstress belastet auch das Gehirn. So sind die Menschen stets angespannt, schnell reizbar und leicht aus ihrer Fassung zu bringen. Unsere Produktivität und die Kreativität bei der Arbeit nehmen langfristig ab. Hier droht zudem eine sogenannte stille Resignation. Die Menschen stumpfen ab, werden missmutig, nach längerer Zeit im Dauerstress auch depressiv.

Dauerstress beeinflusst nicht nur den körperlichen Zustand, sondern auch das Empfinden und Denken bis hin zum gesellschaftlichen Leben. Dauergestresste Personen werden oftmals suchtkrank und müssen sich auch wegen Depressionen ärztlich behandeln lassen. 

Gespräch gegen Stress

 Wie zeigt sich Dauerstresses in unserem Körper?

Ständige Belastungen können dramatische Auswirkungen auf die Arbeitsweise des Gehirns haben. Unter ständigem Druck wird der Körper mit vielen Stresshormonen überflutet, welche das Denkorgan beeinflussen. Wissenschaftler vermuten, dass solche Botenstoffe dafür sorgen, dass die Zellen verkümmern.

Das Herz ist eines der am stärksten durchbluteten Organe des Körpers. Hierbei versorgen die Herzkranzgefäße den Muskel mit hinreichend Sauerstoff. Stress jedoch erhöht das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen. Ein wichtiger Grund ist eine komplexe Verkettung der biochemischen Mechanismen. Durch eine psychische Anspannung setzen die Nebennieren vermehrt Noradrenalin frei. Dies ist ein Botenstoff, welcher zu einer vermehrten Bildung von Leukozyten im Knochenmark führt.

Diese können dazu beitragen, dass Ablagerungen aus Fett aus den Gefäßwänden in den Kreislauf geraten. Die Immunzellen sammeln sich in diesen Plaques, wodurch sich die Gefäßwände entzünden und porös werden. Reißen diese auf und gelangen die Fettablagerungen in den Strom des Blutes und können eine Arterie vollständig verstopfen. Geschieht dies in einem Herzkranzgefäß, dann sind die Folgen oftmals tödlich. Ein bestimmter Teil des Herzmuskels wird dann nicht mehr hinreichend mit Sauerstoff versorgt und kann absterben.

 Woher kommt der Dauerstress?

Dauerstress kommt von der Arbeit im Alltag und macht sich im Körper überall bemerkbar. Vor allem im Gehirn entstehen hierbei fortwährende Folgen. In einer kurzen Situation im Stress erhöht sich die Arbeitsfähigkeit des Gehirns, aber bei lang anhaltendem Stress wird es dauerhaft überlastet.

Dann schrumpft die Gehirnmasse ab und die Verzweigungen Gehirns nehmen ab. Hierdurch verschlechtert sich die Gedächtnisleistung und kann im schlimmsten Fall bei chronischem Stress einen Schlaganfall auslösen.

Was kann ich gegen Dauerstress machen?

Als wichtiger Tipp gegen Dauerstress und ersten Schritt in eine stressfreies Leben sollten Menschen sich die derzeitige Situation bewusst machen. So sollten diese eine Bestandsaufnahme durchführen und sich fragen, wie gestresst sie wirklich sind. Auch die Situationen, in welchen sie besonders gestresst sind, sind hierbei wichtig.

Nur ein gesunder und gut versorgter Körper kann mit einer hohen Stressbelastung gut und angemessen widerfahren. Bedauerlicherweise leidet zumeist gerade die Ernährung zuerst, wenn Menschen gestresst sind.

Je nach Charakter essen die Menschen zu viel, zu wenig, zu schnell oder auch zu fettig. Als ersten Schritt, kann man gezielt darauf achten, dass die Ernährung stimmt und der Körper mit guter Energie versorgt wird.

Gesunde Ernährung gegen Stress

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